Der rappende Stadtrat

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Der rappende Stadtrat ist Promotions-Konzept für die Piratenpartei zur Kommunalwahl 2008 in München

Idee

Um der Piratenpartei und ihrem Programm eine größere Aufmerksamkeit zu verschaffen, auch im Hinblick auf die kommenden Europa- und Bundestagswahlen, soll zur Kommunalwahl 2008 in München ein Kandidat antreten, dessen Wahlkampf für Aufsehen sorgt.

Die Wahlkampf-Auftritte finden in Form von HipHop-Konzerten statt – da diese Musikrichtung traditionell auf der Nutzung von Loops und Samples basiert, ist hier eine nahe liegende Verbindung zur Piratenpartei (Reformation des Urheberrechts) gegeben. Jeder Song eines solchen Auftritts entspricht hierbei einem Punkt aus dem Wahlprogramm. Am Ende jeder Veranstaltung werden Audio-CD’s mit dem gerappten Wahlprogramm verteilt, wobei dazu aufgefordert wird, die einzelnen Songs mittels Filesharing zu verbreiten.

Die Einladung von Vertretern aus den Bereichen Print, Funk und Fernsehen zu den jeweiligen Veranstaltungen sorgt für die gewünschte mediale Beachtung, im besten Fall bundesweit.

Ein junger HipHop-Künstler, der sich mit den Ideen der Piratenpartei identifiziert und für den Stadtrat kandidieren würde sowie die notwendige Infrastruktur zur Erstellung einer professionellen Audio-CD mit dem Wahlprogramm stehen bereit!

Mögliche Inhalte des Wahlkampfs

Da es sich um eine Kommunalwahl handelt, sollten neben den globalen Anliegen der Piratenpartei auch München-spezifische Inhalte eine Rolle spielen. Im Folgenden sollen kurz einige mögliche Punkte erwähnt werden (die genaue Bestimmung des Wahlprogramms ist jedoch natürlich Sache der Piratenpartei und ihres Spitzenkandidaten):

  • Im Sinne des Parteiprogramm-Punktes „Freies Kopieren und freie Nutzung“ kann eine Legalisierung der musikalischen Collage (Zusammensetzung von Samples zu einem neuen Musikstück) gefordert werden.
  • Im Sinne des Parteiprogramm-Punktes „Open Access“ kann gefordert werden, dass die Nutzung von „raubkopierter“ Musik-Software für die nicht-kommerzielle, private Nutzung legalisiert werden sollte.
  • Im Sinne des Parteiprogramm-Punktes „Förderung der Kultur“ kann eine Verbesserung der Situation junger Musiker in München (Proberäume, Auftritts-Möglichkeiten, Netzwerke) gefordert werden. Dies scheint besonders angebracht, da in München vor allem klassische und Volks-Musik gefördert wird, kaum aber populäre Musik. Im Vergleich zu allen anderen deutschsprachigen Großstädten wie Berlin, Hamburg, Köln, Stuttgart oder Wien ist München ein „weißer Fleck“ auf der Landkarte der Popkultur. Bayerische Kleinstädte wie Weilheim, Ingolstadt oder Augsburg leisten einen größeren Beitrag zur Popmusik als die Landeshauptstadt – hier besteht Handlungsbedarf!

Es sollten auch noch weitere München-spezifische Inhalte gefunden werden, die sich nicht direkt auf Musik beziehen. Auch alle anderen Inhalte des Parteiprogramms der Piratenpartei sollten in den Wahlkampf- Konzerten Erwähnung finden.

Zielgruppe

Durch die Verbindung der Musikform HipHop mit einer Wahlkampfveranstaltung wird besonders eine junge Zielgruppe angesprochen, die zum Großteil zur Gruppe der Nichtwähler zu rechnen ist. Die Thematik und Form des Wahlkampfs könnte das Potenzial, das in dieser Gruppe steckt, wecken. Junge Menschen, die bereits früh an die Ideen der Piratenpartei herangeführt werden, können so auch im Hinblick auf zukünftige Wahlen gewonnen werden. Dies trifft auch auf junge Besucher der Wahlkampfveranstaltungen zu, die noch nicht wahlberechtigt sind.

An der Umsetzung Beteiligte

Piratenpartei

  • Vorbereitung und Durchführung der zur Zulassung zur Wahl erforderlichen Schritte
  • Verteilung von Flyern, Anbringen von Plakaten
  • Mithilfe bei den Konzerten
  • Ausarbeitung des Wahlprogramms

der rappende Stadtrat

Epi.kur langjährige Bühnenerfahrung; journalistische Arbeit bei verschiedenen Verlagen www.epi-kur.de www.myspace.com/epikur

   Ausarbeitung des Wahlprogramms
   Schreiben der Konzerttexte
   Repräsentation der Piratenpartei

- westendstudio: Tonstudio in München; www.westendstudio.de

Kosten

Die folgende, ungefähre Kalkulation geht davon aus, dass neben Verteilen von Flyern und Aufhängen von Plakaten je 5 Konzerte an öffentlichen Plätzen tagsüber sowie 5 Konzerte in ausgesuchten Clubs abends durchgeführt werden. Außerdem sollte dies durch zahlreiche kleinere Auftritte in Form von „Straßenmusik“ (ohne Bühne, mit eigener kleiner P.A.) ergänzt werden.

  • Produktion der Audio-CD im Westendstudio: ca. 1.000 € (Aufwandsentschädigung, Betrag weit unter reellen Produktionskosten)
  • Pressung von 5.000 Einheiten (Papierhülle, ohne Case): ca. 1.500 €
  • Druck von 20.000 Flyern (einfachste Ausführung): ca. 150 €
  • Druck von 250 Plakaten DIN A2 (einfachste Ausführung): ca. 150 €
  • Mietkosten für P.A., Licht und Bühne (inkl. Überdachung) für Open-Air-Veranstaltungen tagsüber: ca. 550 € /Tag
                                                                 bei 5 Veranstaltungen:
                                                                 ca. 2.750 €
  • Mietkosten für abendliche Veranstaltungen in Clubs: ca. 300 € /Abend
                                                                 bei 5 Veranstaltungen:
                                                                 ca. 1.500 €
                                                                 _________________
                                                                 ca. 7.000 €

Finanzierung

Hier sind drei Möglichkeiten zu nennen:

Sponsoring
es müsste eine geeignete Firma bzw. mehrere Firmen gefunden werden; die jeweiligen Firmen erzielen mit dem Aufdruck ihres Logos auf den Wahlprogramm-CD’s einen Werbeeffekt; je höher die Auflage der verteilten CD’s (denkbar wäre auch eine Auflage von 10.000 Einheiten), umso größer der Anreiz für die jeweiligen Firmen;
Verkauf der Wahlprogramm-CD’s
die CD’s könnten auch zu einem geringen Betrag nach den Konzerten verkauft werden; bei einem Verkaufspreis von 3 € wären die kalkulierten Kosten gedeckt, falls die Hälfte aller 5.000 CD’s verkauft würde;
Eigenfinanzierung durch die Piratenpartei
wenn alle Mitglieder der Bundespartei einen kleinen Betrag (ca. 20 €) spenden, könnten die Kosten auch so gedeckt werden. Es sei noch angemerkt, dass die kalkulierten Kosten durchaus noch gesenkt werden könnten;

Einsparmöglichkeiten

  • Verzicht auf Veranstaltungen tagsüber an öffentlichen Plätzen mit Bühne; reine „Straßenmusik“
  • bei Beteiligung am Getränkeumsatz können die Mietkosten für Clubabende möglicherweise durch die entsprechenden Einnahmen ausgeglichen werden
  • Verzicht auf abendliche Veranstaltungen in Clubs