Benutzer:Tnt

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Kurzprofil
Pirat felix.png
Persönlich
Name: Felix Furtmayr
Nick: Tnt
Berufl. Qual.: Student
Geburtstag: 1988
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Landesverband: Bayern
Stammtisch: Pfaffenhofen
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: felix.furtmayr@pppaf.de
Jabber: anthrax169@jabber.ccc.de


Warum bin ich hier?

Jeder, der ein Fünkchen Verstand hat, muss erkennen, dass unser bisheriges kapitalistisches, westliches Weltbild auf wackligen Beinen steht.

Unsere Lebensweise führt dazu, dass wir sehr viel mehr Ressourcen verbrauchen, als uns dauerhaft zur Verfügung stehen; sie führt dazu, dass Arbeiter über immer weniger Kaufkraft verfügen, wohingegen es wenige Reiche gibt, die einen großen Anteil am Gesamtbesitz (Geld, Immobiliene, Aktien, etc. ) haben. Sie führt zu Klimaerwärmung, Artensterben. Unsere Arbeitslosenzahlen werden weiter und weiter steigen - logischerweise braucht man bei immer stärkerer Automatisierung/Effizienz auch immer weniger Menschen. Eine Wirtschaftskrise folgt der anderen. Wohin soll unsere Wirtschaft auch wachsen; wir leben auf einer Kugel und unser Lebensraum ist beschränkt.

Traurigerweise ist Geld ein Selbstzweck unserer Gesellschaft geworden. Wir Opfern unser Leben, um möglichst viel davon zu verdienen. Viel Geld entspricht auch Macht. Und bereits die Hoffung einmal irgendwie an viel Geld zu kommen, stimmt uns zufrieden, auch wenn dem nie so sein wird. Es ist in Ordnung bestimmte Dinge zu tun oder zu Opfern, wenn es wirtschaftlich ist. Solange etwas vom Gesetzgeber nicht verboten ist, kann man bedenkenlos Profit machen.

Das Schlimme ist aber nicht, dass es so ist. Das Schlimme ist, dass wir es wissen und wussten und nichts tun. Die meisten Leute sind nicht gerade zufrieden mit dem politischen Sytem. Sie sind sogar so verärgert, dass sie nichts mehr damit zu tun haben möchten. Geht mir genauso. Was hilft es, wenn ich aus vielleicht fünf Parteien wählen kann und am Ende kommt sowieso nicht raus was gut für die Menschheit ist? Ist das noch Demokratie?

Man muss durchaus anerkennen, dass die repräsentative Demokratie ihre Vorteile und Berechtigung hatte. Sie stellt den Versuch einer Regierung dar, die durch die Wahlen einigermaßen kontrolliert den Volkswillen umsetzt. Kein wirklich gutes System, aber sicher besser als viele anderen Ansätze. Heute sehen wir, dass dieser politische Ansatz unserer Realität nicht mehr gerecht wird, weil die Anzahl zu treffender Entscheidungen wächst und es durch den vier Jahreszyklus an Nachhaltigkeit fehlt. Außerdem schaffen es Lobbyisten die Politik nach ihren wirtschaftlichen Interessen zu beeinflussen.

Berechtigt uns das nun auf die Politik, die sowieso alles falsch macht, zu schimpfen, und selbst gleichzeitig nichts zu tun? Ich sage nein. Solltest du wirklich begreifen in welcher Lage wir sind, dann tu etwas und rede nicht. Die Politik alleine könnte keine solchen Fehlentscheidungen treffen, wenn sich viele Menschen dem aktiv in den Weg stellen.

Wir brauchen in unsere Welt gravierende Veränderungen. Ich erwarte nicht, dass diese durch die CDU oder SPD zustandekommen. Wenn man strak konservativ ist, dann bedeutet das, dass man eben nichts großartig verändern möchte (was solange ok ist, solange alles in Butter ist). Bei der SPD weiß ich leider nicht einmal für was sie noch steht.

Was also tun? Auf Demos gehen, online Petiotionen unterzeichnen, Infostände veranstalten, etc. Vielleicht auch mal einen Stammtisch der Piratenpartei besuchen.

Was politisch die Antwort auf unsere gesamten Probleme ist, ist schwer zu sagen. In der Piratenpartei ist der demokratische Prozess der Meinungsbildung momentan auch noch nicht optimal gelöst, aber für mein Gefühl sehr viel besser als in anderen Parteien. Ich habe in dieser Sache große Hoffnung. Die Lösung unserer Probleme hat auf jeden Fall etwas mit Beteilugung, Bildung und Transparenz zu tun.

Es geht auch anders

Denken wir an den Zweiten Weltkrieg. Uns fällt es heute leicht darüber zu sprechen: Hitler war ein böser Mensch und hat schlimme Dinge gemacht; keine Diskussion. Dennoch sind ihm die meisten Deutschen damals gefolgt. Letztendlich wurden sie für ihre Handlungen bestraft.

Heute stehen wir vor noch größeren Problemen. Wenn wir nicht bald handlen und weiter kontinuierlich das Falsche tun, dann wird dies genauso seine Folgen haben. Diesmal betrifft es die ganze Welt und wirklich jeden einzelnen Menschen.

Wer sich aber einredet, er könne nichts ändern und dass die Dinge prinzipiell so festgeschrieben wären, der irrt. Unser Hirn ist sehr flexibel. Wenn dir etwas nicht gefällt, dann kannst du jederzeit eine Entscheidung treffen. Sei also entschlossen und tu etwas. Tu es nicht nur für andere. Tu es für dich und du kannst selbst besser von dir denken. Unsere Nachkommen werden es uns ebenfalls danken.

Ich bin der festen Überzeugung, dass jeder etwas tun kann, auch wenn es nur ein kleiner Beitrag sein mag. Man sollte nicht davon ausgehen, dass die Politik unsere Problme richten wird, und sicher auch nicht die "freiwilligen Selbstverpflichtungen" von Konzeren. Außerdem muss man ganz klar sehen, wo das Problem wirklich liegt: Nicht bei der Politik. Nicht in der Wirtschaft. Auch nicht Terrorismus. Nicht Alkoholismus, nicht Rechtsextremismus oder was immer man sonst noch anführen mag:

Ich und du; jeder einzelne hier - nimm dich nicht aus! Unsere komplette Zivilisation. Das sind unsere Probleme. Wir leben gern bequem. Wir schätzen unseren Wohlstand - auch wenn er sehr viel mehr kostet als wir uns leisten können; auch wenn er uns nicht glücklich macht. Aus Prinzip wird an dem Erlernten festgehalten. Weil es so ist. Man weiß auch, dass es schlecht ist - nur macht man halt nichts.

Zwangsläufig kommt irgendwann auch der Dümmste zu dem Schluss, dass es so nicht weitergeht. Irgendwann bekommt man die Konsequnzen des Handelns zu spüren. Manche mögen davon verschont bleiben. Nur ist unsere Welt eine Kugel. Fossile Energie ist begrenzt; Mineralien und seltene Metalle sind begrenzt.

So logisch die Antworten sind (jedes Kind kapiert, dass wir nicht mehr verbrauchen können als wir haben, dass wir ergo etwas ändern müssen) - diese große kollektive Gebilde der Menschheit ist so träge und naiv.

Die Antwort kann nur sein, dass jeder für sich selbst zum Umdenken kommt und aktiv etwas tut.

Klarmachen zum Ändern!

Politische Aktivität

  • Piraten seit Gründung verfolgt; Vorbereitungen für Wahlkampf (Plakatständerbau)
  • 2009 Mitglied geworden
  • Regelmäßige Anwesenheit bei Stammtischen und Arbeitstreffen des KV Pfaffenhofen
  • Infostände
  • seit 2012 Stellvertretender Vorsitzender des KV Pfaffenhofen
  • Antrag BPT 2012.2 für den freien Zugang zu Normen