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Aktuelle Version vom 3. Dezember 2019, 16:31 Uhr

URIs der Form „schumacher(ät)piratenpartei(minus)loerrach(dot)de“ sind nicht zulässig.
Kurzprofil
Bine eye.jpg
Persönlich
Name: Sabin Schumacher
Nick: MojaGoja
Wohnort: Lörrach
Tätigkeit: Streetworking
Geburtstag: „Internationales Jahr der Kooperation“
Politisch
Partei: Piratenpartei Deutschland
Eintrittsdatum: 2012
Landesverband: Baden-Württemberg
Bezirksverband: Freiburg
Kreisverband: -
Ortsverband: Lörrach
Funktion: Bezirksvorstand Freiburg,Vorsitzende Themenbeauftragte für Drogenpolitik LV BaWü
Stammtisch: Lörrach
Kontakt
Webmail: Form-Mailer
Mail-Adresse: schumacher(ät)piratenpartei(minus)loerrach(dot)de
Fingerprint: 09EF F2F8 72B6 8212 6C02 C3FA 38EE 1527 30D6 D5BE
Twitter: @Billow4



Ich bin BewerberIn für die Landesliste zur 18. Bundestagswahl (Landesliste BW, Platz 01 – 23)

Fragen an mich per:

Zu meiner Kandidatur:
Es gibt viele Menschen hierzulande, die ungehört durch das Netz fallen und keine Stimme haben. Wer genau hinschaut, kann das leicht erkennen. Wir leben in keiner gerechten Gesellschaft. In vielen Bereichen, werden Menschen unmündig gemacht und nicht mehr als gleichgestellte Bürger_innen behandelt.

Ich will helfen, dass sich daran und wie hierzulande oft Politik gemacht wird, etwas ändert. Dabei kann kann mir vorstellen, dass es mit und in der Piratenpartei möglich sein wird, die Bürger wieder für Politik und die Mitgestaltung der Gesellschaft zu interessieren.

 

Leben in Deutschland

Als politischer Mensch habe ich von jeher versucht, aufmerksam gegenüber politischen Entwicklungen (hierzulande wie auch international) zu sein. Ich hatte aber vor dem Auftreten der Piratenpartei, die basisdemokratisch funktioniert, kein Interesse daran, mich in einer der etablierten Parteien zu engagieren, da ich eine andere Vorstellung davon habe, wie Politik umgesetzt werden sollte und auch davon, für wen sie letztendlich gemacht wird. Also nicht zum Selbstzweck, sondern für die Gesellschaft, für jeden einzelnen Bürger - unabhängig davon, ob er ein Wahlkreuzchen gemacht hat oder nicht!

Schon lange werden die deutschen Sozialsysteme ausgehöhlt. Soziale Errungenschaften, wie die "Gesetzliche Rente", fallen uns heute als marode Bollwerke auf die Füße, da frühere Regierungen die Weiterentwicklung gescheut haben wie der Teufel das Weihwasser.

Statt sich diesen Herausforderungen zu stellen und Lösungen im Sinne der Gesellschaft zu erarbeiten, werden die vermeintlichen Vorzüge der Privatwirtschaft gefördert und mit entsprechender Augenwischerei zugleich auch der Bevölkerung schmackhaft gemacht.

Das die Finanzwirtschaft letztendlich Nutznießer von all diesen fatalen Geschäften ist und nicht die Bürger_innen, ist mittlerweile für alle offensichtlich.

Daran kommt niemand mehr vorbei, auch nicht jene, die sich unter Rot-Grün und später von Schwarz-Rot und Schwarz-Gelb, gegen andere aufhetzen und sich dadurch von den politischen Realitäten ablenken liessen.

Es gibt neben der Digitalisierung viele Baustellen für die Piraten, nicht nur in Dingen Urheberrecht oder Datenspeicherung. Gerade im sozialen Bereich oder auch im Bildungssektor. Weitere Stichworte sind hier für mich das "fehlen von bezahlbaren Wohnraum, Ausbau des Öffentlichen Personennahverkehrs und die Interessen junger Erwachsener.

Gleichzeitig erlangen immer mehr Behörden Befugnisse, die einfach nicht sein dürfen und denen dringend mit Machtabbau begegnet werden muss. Denn eines sollte mal klar sein:Der Staat ist der Diener des Volkes - nicht umgekehrt. Wir sind keine Diener!


2016

In 2015 erhielt ich vom LV Baden-Württemberg meine Beauftragung als Themenbeauftragte für Drogen- und Suchtpolitik.

Ich engagiere mich seit vielen Jahren in der Drogenpolitik und bin außerdem in der Drogenhilfe aktiv. Dabei beobachte ich auch, wie wenig die Drogenhilfe in Deutschland mit den Menschen auf Augenhöhe arbeitet.

Voraussetzung dafür wäre eine humane repressionsfreie Drogenpolitik, die für das Wohlergehen der Gesellschaft, das Wohlergehen des Einzelnen im Blick hat.

Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG), schadet unserer Gesellschaft mehr als das es hilft, weshalb es ähnlich wie die Betäubungsmittelverschreibungsverordnung (BtMVV) dringend einer umfassenden Überarbeitung bedarf. Besser noch, wäre es komplett darauf zu verzichten.

Die deutsche Regierung setzt drogenpolitisch immer noch auf Prohibition und überlässt dabei die Konsumenten einem Schwarzmarkt, der von kriminellen Organisationen beherrscht wird, die sich ihrerseits ausschließlich für Profit und nicht für die Gesundheit und das Wohlergehen der Konsumenten interessieren. Diese Ignoranz der Verantwortlichen in Regierungsposition, forderte allein in 2015 wieder 1228 Menschenleben bundesweit. Die Zahl an Todesfällen steigt seit 2012 mit jedem neuen Jahr wieder, was als trauriges Ergebnis der hierzulande unverändert restriktiv konzeptierten Drogenpolitik zu werten ist.

Dabei könnte es auch anders gehen. Die PIRATEN stehen für ein Umdenken in der Drogenpolitik [1] und verfolgen humane Konzepte, die sich an realistischen Zielen und aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen orientieren. Das wir damit gar nicht so verkehrt liegen, belegt auch, dass immer mehr Staaten, ihr drogenpolitisches Handeln überdenken und dabei ähnlich wie der Vorreiterstaat Portugal, auf eine humane und repressionsfreie Drogenpolitik setzen.

[1] https://wiki.piratenpartei.de/Parteiprogramm#Drogenpolitik