Chancengleichheit

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Tango-dialog-warning.svg Dieser Artikel ist keine offizielle Aussage der Piratenpartei; die Idee ist von Bernd 'eckes' Eckenfels

Wenn du meinst diese Idee erweitern zu können, tu es. Diskutiert ihr zu mehreren an der Idee, könnt ihr auch die Vorlage:Diskussion setzen.

Chancengleichheit bezeichnet in modernen Gesellschaften das Recht auf eine gerechte Verteilung von Zugangs- und Lebenschancen. Dazu gehört insbesondere das Verbot von Diskriminierung beispielsweise aufgrund des Geschlechtes, des Alters, der Religion oder der sozialen Herkunft, das in den Menschenrechten festgeschrieben ist. (Quelle: Wikipedia 2009-09-02)

Sich für Chancengleichheit einzusetzen ist piratisch. Dies ergibt sich aus dem Kodex und den Grundsatzprogramm.

Es umfasst die folgenden Punkte:

Definition Chancengleichheit

Abgrenzung: wie das Wort schon sagt, so soll jeder die gleichen Chancen haben. Dies wird dadurch erreicht, dass der Staat und die Gesellschaft so mitgestaltet werden sollen, dass jeder die gleichen Voraussetzungen hat, und seinen Eigenheiten entsprechend auch gefördert wird. Chancengleichheit setzt aber auch voraus, daß der Einzelne die Chancen nutzen will und kann.

Im Liberalismus wird von Startchancengleichheit geredet, ist das, was wir wollen? Kann es überhaupt Startchancengleichheit geben, wenn die einen in einer Akademikerfamilie und die anderen in einer Alkoholikerfamilie aufwachsen?

Barrierefreiheit

Dies umfasst sowohl das reale Welt, als auch die virtuelle. Details dazu auf der Wiki Seite: Barrierefreiheit

Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau

Hier insbesondere das Bekenntnis zur Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau.

Ein Statement zur Gleichberechtigung gehört ins Wahlprogramm. Piraten unterscheiden nicht zwischen Mann und Frau, aber in bestimmten Bereichen ergibt sich auch aus der Definition der Chancengleichheit ein gewisses Maß an notwendiger Förderung. Wie könnte dies aussehen? PR? Aktiv Minderheiten (in dem Fall Frauen) werben?

Dieses Thema wird von der AG 2X behandelt.

Förderung

Ist eine Förderung von Minderheiten eine Bevorteilung oder ein valides Instrument um Ungleichheit auszugleichen? Kommt vermutlich auf die Art der Förderung an. Besondere PR Aktionen oder Veranstaltungen für bestimmte Personengruppen oder Zielgruppenorientierte Inhalte sind sicherlich wünschenswert.

Quote

Ich (Bernd 'eckes' Eckenfels) persönlich halte eine Quote für unfair (gegenüber der Mehrheit). Dies scheint auch so dem Selbstverständnis der Piraten zu entsprechen. Wenn jemand etwas sagen will, so kann er das tun, er wird in der Reihenfolge der Wortmeldungen aufgerufen. Unabhängig vom Geschlecht hat jeder "eine Stimme". Wie also kann eine Förderung aussehen. Aktuell haben wir ja das "Problem", dass es wenige weibliche Kandidaten gibt. Könnte sich das irgendwann dahingehend wandeln, dass weibliche Piraten seltener gewählt werden? (das ist natürlich nur eine hypothetische Überlegung). Jedenfalls fehlt zur Zeit die Mitgliedschaft und Beteiligung, nicht die (unbewusste) Benachteiligung bei Abstimmungen. Eventuell könnten wir hier mal von der Erfahrungen der Grünen profitieren?

Auch ich, kwayne, bin gegen jede Art von Quote. Ein kleines Zitat, das ich vor einiger Zeit gelesen habe: "Gleichberechtigung heißt, dass alle die gleichen Startbedingungen haben, nicht, dass alle zur gleichen Zeit ins Ziel kommen". Deshalb Leistung und Kompetenz statt Quoten.

Diese Themen werden in den AGs AG Frauen, AG Männer, AG Queeraten, AG 2G und AG Gender behandelt. --Piratenweib 13:13, 10. Nov. 2009 (CET)

Gegen Rassismus und Diskriminierung

Jeder Mensch hat eine Stimme und Grundrechte. Dies ist unabhängig von seiner Herkunft oder seines Glaubens...

Gleiche soziale Chancen

In vielen Fällen entscheidet die Herkunft der Eltern über die Erfolgschancen eines Kindes, weil karrierefördernde Verhaltensweisen allein im Elternhaus vermittelt werden und weil wohlhabende Eltern sich eher für ihre Kinder einsetzen.

Förderung

Ist eine Förderung von Minderheiten eine Bevorteilung oder ein valides Instrument um Ungleichheit auszugleichen?

Gleichbehandlung durch anonyme Leistungsnachweise

Können anonyme Leistungsnachweise dazu beitragen, die soziale Ungleichbehandlung zu überwinden? Immerhin haben verschiedene Untersuchungen ja gezeigt, dass Träger eines ausländischen oder proletarisch klingenden Namens automatisch eine Note schlechter bewertet und seltener für eine höhere Schule empfohlen werden.

Möglichkeit zur Bildung

Bildung (insbesondere bis hin zum Studium) soll nicht den vermögenden Schichten vorbehalten bleiben. Egal welches Elternhaus, eine Chance auf Höhere Bildung und Karriere sollte bestehen. Und zwar in zweierlei Hinsicht: sowohl die finanziellen Voraussetzungen sollten kein Problem darstellen, aber auch das soziale Umfeld sollte niemals zu einem Bildungsdefizit führen, das die Chancen auf einen Abschluss reduziert.

Wird in der AG Bildung behandelt.

Recht auf Selbstbestimmung

Nicht nur die Informationelle Selbstbestimmung (jeder darf entscheiden was mit seinen persönlichen Daten geschehen darf) ist ein Kernthema der Piraten. Auch die Forderung von Selbstbestimmung und Selbstverantwortung sind piratische Grundprinzipien. Im Bereich Chancengleichheit ist hier insbesondere sicherzustellen dass nicht durch diskriminierung die Möglichkeiten des Individuums zu agieren und entscheiden eingeschränkt wird.

Siehe Auch