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Datenschutz

Datenschutz darf auch an den Unis kein Fremdwort sein! Praktischer Datenschutz fängt mit Aufklärung an. Teilweise werden in Rundmails Emailaddressen aller Kursteilnehmer einfach in die Addresszeile eingefügt; Dies spart dem Absender wenig Arbeit, verschafft aber jedem Empfänger direkten Zugriff auf diese Daten.

Mit geringem zusätzlichen Mehraufwand lässt sich das verhindern. Die Piraten Hochschulgruppen fordern deswegen eine Aufklärungskampagne zum Umgang mit persönlichen Daten an den Unis.

Wir setzen uns dafür ein, dass an den einzelnen Unis ein komplettes Datenschutzkonzept ausgearbeitet und umgesetzt wird. Die Piraten Hochschulgruppen erwarten, dass die Unis nur für ihre Arbeit relevante Daten über die Universitätsangehörigen erheben und diese durch ein durchdachtes Konzept geschützt sind.

Auch elektronische Karten, RFID-Chips zur Bücherausleihe und weitere Systeme, in denen persönliche Daten erhoben und verarbeitet werden, müssen in dieses Konzept aufgenommen werden.

Die Piraten Hochschulgruppen fordern die Universitäten zu einer erhöhten Sensibilität im Umgang mit persönlichen Daten auf. Sollten Professoren und Lehrstühle massive Datenschutzverstöße begehen (Offenlegung von Emailadressen, namentliche Veröffentlich von Klausurergebnissen, etc.), muss ein Sanktionskatalog eingeführt werden, um derartige Verstöße vermeiden zu können.

  • Erarbeitung eines uniweiten Datenschutzkonzepts
  • Aufklärungskampagnen zum Umgang mit Persönlichen Daten
  • Keine unnötige Speicherung von personengebundenen Daten
  • Anonymisierung der Daten soweit möglich
  • Sanktionen gegen Datenschutzverstöße

Keine Kameraüberwachung auf dem Campus

Häufig werden neben bereits bestehenden Überwachungskameras fortwährend neue installiert. Die Videoüberwachung auf dem Campus muss aufhören. Da die Installation von Kameras häufig mit dem Abbau von Sicherheitspersonal einher geht, wird bei einem Verbrechen die Chance auf Hilfe nur geringer.

  • Stopp dem Ausbau der Videoüberwachung
  • Abbau von bestehender Überwachung